Hohe Qualität

Auszeichnungen und Prämierungen

Einheimische kaltgepresste Öle werden immer mehr als Genussmittel erkannt und geschätzt. Die Konsumenten erleben dabei mit ihrem Geschmacks- und Geruchssinn die faszinierende Welt der extra nativen Öle. Selbstverständlich erleichtern Auszeichnungen und Prämierungen dem Kunden die Auswahl.

Das St. Galler Rapsöl ist das einzige Schweizer Öl, das an der prestigeträchtigen internationalen Rapsölprämierung DGF jedes Jahr mit der Medaille für ausgezeichneten Geschmack gekrönt wurde. Inzwischen ist das bereits das vierzehnte Mal geschehen. Das St. Galler Rapsöl wird von der Jury als besonders saatig und nussig beurteilt.

Eine grosse Ehre wurde dem St. Galler Haselnussöl am «Concours Suisse des produits du terroir» zuteil – also an der «Schweizermeisterschaft» der Regionalprodukte. Es wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem Prix d’excellence ausgezeichnet. Dieser Titel wird dem allerbesten Produkt der gesamten Wettbewerbs­kategorie verliehen. Ein kulinarisches Highlight aus der Ostschweiz.

Vom K-Tipp erhielt das St. Galler Rapsöl beste Bewertungen und wurde als «sehr gut» taxiert.

Das St. Galler Öl gehört zu den meist prämierten Produkten am Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte. Seit dem Jahr 2007 wurde es insgesamt mit 34 Medaillen prämiert (10 Gold / 10 Silber / 14 Bronze).

Kaltpressung

Sorgfalt vorausgesetzt

Die hochqualitativen Rohstoffe für die Herstellung von kaltgepressten Ölen sind praktisch nur zu beschaffen, wenn die Rohstoffproduzenten, deren Felder, die Pflegemassnahmen in den Feldern, die Erntebedingungen, das Aufbereitungsverfahren und die Lagerkonditionen der Ölsamen bekannt sind bzw. kontrolliert werden. Kleine, überschaubare Landwirtschaftsstrukturen können also auch ein Vorteil sein!

Das St. Galler Öl wird durch einen rein me­chanischen Prozess aus den Ölsamen gewon­nen. Während dem Pressen achten wir darauf, dass das Öl nie wärmer als 37 °C wird. Wir pressen das ganze Jahr hindurch, weil wir unseren Kunden nur frisches Öl anbieten wollen. Durch das schonende Verfahren bleiben wichtige Fettsäuren und Vitamine erhalten und das wunderbare, arteigene Aroma der Ölpflanze kann sich entfalten. Durch die Kaltpressung werden sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe nicht zerstört. Das frisch gepresste Rohöl wird in unseren Kühlräumen sedimentiert. Auf das Filtrieren wird bewusst verzichtet, weil dies der Qualität des Öls abträglich wäre.

Das Reinöl wird in kleinen Stückzahlen – immer gerade so viel wie nachgefragt wird – bei uns in Flawil abgefüllt. Die Etikettierung und Abfüllung der Flaschen wird vorwiegend durch unsere Bauernfrauen erledigt und generiert den beteiligten Bauernfamilien einen willkommenen Zusatzverdienst.

Gemäss Lebensmittelverordnung darf kaltgepresstes Öl bei der Herstellung nicht über 50°C erhitzt, noch chemisch oder thermisch behandelt werden.

Haben Sie das gewusst?

70 Prozent der Speiseöle werden importiert. Der grösste Teil sind industriell hergestellte Öle, sogenannte Ölraffinate. Mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln (Hexan) wird die Ölausbeute optimiert.

Raffinierte Öle sind billig aber kulinarisch auch entsprechend wertlos!

In der Schweiz werden die meisten Öle industriell hergestellt d.h. raffiniert. Bei der Raffination werden Temperaturen bis zu 250 °C gefahren. Damit das Öl überhaupt geniessbar und haltbar wird, muss es in mehreren chemischen und physikalischen Schritten behandelt werden. Dabei werden unter anderem Natronlauge, Phosphorsäure, Bleicherden und Wasserdampf eingesetzt. Raffiniertes Öl ist nahezu geruchlos und neutral im Geschmack. Bei der Raffination gehen durch die hohen Temperaturen viele Vitamine und andere, eigentlich wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Bei der Raffination können Transfettsäuren und weitere problematische Stoffe entstehen.

Kaltgepresstes, natives Öl aus einheimischen Ölpflanzen ist immer noch eine Rarität – eigentlich erstaunlich!

Gesunde Ernährung

Wertvolle Tipps für den Alltag

Tipp 1

Empfohlene Menge an Omega-3 pro Person: 2 g/a-Linolensäure (ALA)

Dies entspricht:
1 Esslöffel kaltgepresstes St. Galler Raps- oder Sojaöl pro Tag (z. B. in der Salatsauce)

Oder:

½ Teelöffel kaltgepresstes St. Galler Chia- oder Leinöl pro Tag (z. B. im Frühstücksmüesli)

Tipp 2

Empfohlenes Verhältnis von Omega-6
zu Omega-3: 5:1

Das Baumnussöl hat diesbezüglich die aus­gewogenste Fettsäurezusammensetzung für die menschliche Ernährung.

Tipp 3

Essentielle Fettsäuren werden für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung bei Kindern benötigt.

Täglich 2 g a-Linolensäure (ALA) Omega-3 und 10 g Linolsäure (LA) Omega-6.

So viel kostet es, den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken

Omega-Fettsäuren können am einfachsten mit Pflanzenölen aufgenommen werden. Es gibt keine bessere und günstigere Möglichkeit, den täglichen Omega-3-Fettsäuren-Bedarf zu decken. Dafür geeignet sind die in der Tabelle aufgeführten Öle.

Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung!

25cl Flasche pro Tag
St. Galler Leinöl
St. Galler Leindotteröl
St. Galler Chiaöl
St. Galler Rapsöl
St. Galler Hanföl
St. Galler Sojaöl
Omega-3-Kapseln
St. Galler Baumnussöl
CHF 0.08
CHF 0.17
CHF 0.19
CHF 0.44
CHF 0.59
CHF 0.60
CHF 0.67
CHF 1.30

Fettsäuren

Die «guten» Fette

Gesund dank «guten» Fetten

Jedes Fett und Öl ist aus Fettsäuren zusammengesetzt. Fettsäuren werden aufgrund ihrer chemischen Struktur aufgeteilt in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Anteil der «schlechten» gesättigten Fettsäuren in Fetten tierischer Herkunft ist hoch. Die pflanzlichen Öle enthalten dagegen besonders viele «gute» einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure). Jede dieser «guten» Fettsäuren hat im menschlichen Körper seine besondere Aufgabe.

Ungesättigte Fettsäuren sind lebenswichtig

Während alle gesättigten Fettsäuren vom Körper selber aufgebaut werden können, sind die meisten mehrfach ungesättigten Fettsäuren essentiell; d. h. sie sind lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Zu diesen essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren

Der hohe Wert der Omega-3-Fettsäuren wurde erst in den letzten Jahren erkannt. Omega-3-Fettsäuren sind besonders reichlich in bestimmten Pflanzenölen und in fetten Kaltwasserfischen enthalten.

Gesättigte Fettsäuren sind hitzestabil

Gesättigte Fettsäuren kann der Körper selber aufbauen, sie müssen nicht unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren vergrössert das Risiko an Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zu erkranken. Der Anteil gesättigter Fettsäuren an der täglich konsumierten Energiemenge sollte deshalb 10 Prozent nicht übersteigen. Je grösser der Anteil der gesättigten Fettsäuren im Öl ist, desto eher wird es fest. Daher sind Öle mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren bei Zimmertemperatur meist fest. Sie werden dann als Fette (tierisches Fett, Kokosfett) bezeichnet. Gesättigte Fettsäuren sind hitzestabil und werden beim Braten und Frittieren nicht zerstört.

«Kaltpressung: einfach, schonend, ohne Hilfsstoffe und ohne Filter, stellt hohe qualitative Anforderungen an die verwendeten Rohstoffe.»

Christoph Gämperli, Geschäftsführer

Allgemeine Faustregeln

1

Je fester ein Nahrungsfett aus dem Kühlschrank kommt, desto höher ist sein Gehalt an gesättigten Fettsäuren.

2

Gesättigte Fettsäuren sind stabiler und einfacher zu handhaben, sie gelten aber als ungesund.

3

Ungesättigte Fettsäuren sollten in der Ernährung bevorzugt werden.

4

Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sind am wenigsten hitzestabil und sollten nicht zum Braten verwendet werden.

Weitere Informationen

© St. Galler Öl | 2021