St. Galler Sojaöl - das Wertvolle

Die ursprünglich aus Nordchina stammende Leguminose wird heute vor allem in den USA, Argentinien und Brasilien angebaut. Im inländischen Ackerbau spielt Soja erst seit 1988 eine Rolle. Die Pflanze wächst vor allem in den warmen Gegenden wie im St. Galler Rheintal und am Bodensee.

Die Sojabohne liefert im Vergleich zu Sonnenblumen und Raps relativ wenig Öl, nur gerade 500 Liter pro Hektare. Das Öl macht dann auch weltweit nur 50 bis 60 Prozent des wirtschaftlichen Wertes der Sojabohne aus. Die restlichen 40 bis 50 Prozent fallen in Form von Sojakuchen und Sojaschrot an. Diese, bei der Ölgewinnung anfallenden Produkte, sind begehrte Futtermittel, da sie einen hohen Gehalt an Eiweiss besitzen.

Degustation

Soja Öl

Das St. Galler Sojaöl weist eine goldene Farbe und einen typischen ausgeprägten Geschmack auf. Sojaöl ist wegen seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Lecithin ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Sojaöl ist in der Küche vielseitig verwendbar und harmoniert vor allem mit Gerichten der fernöstlichen Küche. Es passt ideal zu Salaten, zum Kochen, Dünsten und schonendem Braten.

Haltbarkeit

Das kaltgepresste Sojaöl ist ein Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte es kühl gelagert werden.