St. Galler Leinöl – Täglich ein Teelöffel voll

Ab dem 15. Jahrhundert war die Stadt St. Gallen das Zentrum der Leinenindustrie. Ihr Reichtum basierte auf einer einzigen Kulturpflanze, die sowohl als Faserpflanze als auch als Ölpflanze genutzt werden kann – dem Flachs bzw. Lein. Nach dem zweiten Weltkrieg verschwanden die Leinfelder gänzlich aus unserer Kulturlandschaft. 

Erst seit 2006 wird der Lein wieder in seinem ursprünglichen St. Galler Anbaugebiet kultiviert. Es werden aber nicht mehr Leinentücher daraus hergestellt sondern ein hochwertiges Leinöl. Leinöl ist aufgrund seines aussergewöhnlich hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren (über 50 %) und seiner sekundären Pflanzenwirkstoffe ein sehr gesundes Speiseöl. Die Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Ein halber Teelöffel Leinöl pro Tag (z. B. zum Müesli) deckt den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren. Leinöl eignet sich vor allem für die kalte Küche und passt sehr gut zu Sauermilchprodukten wie Quark und Joghurt.

Das St. Galler Leinöl ist extra nativ und zeichnet sich durch sein typisches, ausgeprägtes Leinaroma aus. Es beinhaltet auch eine leicht bittere Note, was ein Qualitätsmerkmal für ein unbehandeltes, naturbelassenes Leinöl darstellt. Leinöl muss dunkel und kühl gelagert werden, sonst altert es rasch. Wenn Leinöl zu lange Licht ausgesetzt wird, nimmt die Bitterkeit stark zu.

Im Kühlschrank aufbewahrt verlängert sich die Haltbarkeit des Leinöls um einige Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.

Tabelle Lein Lein


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