Leinöl
Lein ist seit Jahrtausenden als Heil- und Lebensmittel bekannt. Letztmals wurde Lein grossflächig während dem 2. Weltkrieg angebaut. Lein ist eine Zweinutzungspflanze – der Stängel wird als Textilfaser genutzt, der Samen zur Ölverarbeitung. St. Galler Kaufmannsfamilien erlangten im 15. Jahrhundert durch Leinwandhandel Reichtum und Ansehen. Ihre Geschäfte betrieben sie in ganz Europa, vor allem aber in Frankreich. Leinwand wurde für Bettbezüge, Tischdecken, Handtücher und ähnliches verwendet. Leinöl enthält von allen Pflanzenölen den höchsten Anteil – ca. 90% – ungesättigter Fettsäuren und ist damit besonders wertvoll. Mehr als 50% des Öls setzt sich aus Omega-3-Fettsäuren zusammen. Weiters ist es reich an Vitamin E und Lecithin.
Degustation
Typisches, ausgeprägtes Leinöl-Aroma.
Haltbarkeit
4 Monate, unbedingt kühl und dunkel lagern, sonst wird es bitter. Im Kühlschrank gelagert verdoppelt sich die Haltbarkeitsdauer. Am frischsten ist das Leinöl, das Sie im Online-Shop erhalten, da es direkt von der Produktion versendet wird.
Inhaltsstoffe
| ungesättigte Fettsäuren: | ca. 90 % |
| gesättigte Fettsäuren: | ca. 10 % |
| Omega-3-Fettsäuren: | ca. 52 % |
| Begleitstoffe: | viele sekundäre Pflanzenwirkstoffe: Karotin, Chlorophyll, Schleimstoffe etc. |
Wussten Sie, dass
- Leinöl schmerzlindernde Wirkung nachgesagt wird.
- die grossen Mengen an Omega-3-Fettsäuren angeblich Cholesterin senkend wirken.
- das Blutfettsystem positiv durch den Verzehr von Leinöl beeinflusst wird.
- 0,5 Esslöffel Leinöl deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Omega-3-Fettsäuren.
- eine Leinblüte jeweils nur einen Tag blüht.
- sich die Verfütterung von Leinsamen positiv auf die Fruchtbarkeit von Milchkühen auswirkt.
- Leinöl eine verdauungsfördernde und leicht abführende Wirkung hat.


