St. Galler Öl

Spitzenqualität – Kaltgepresst

Spitzenqualität ist unsere oberste Maxime. So ist unser Öl auch internationalen Ruhm durch seine hervorragende Qualität erlangt. Die Ölpflanzen Raps, Lein, Mohn, Wallnuss und Weintraube liefern durch ihr spezielles Fettsäurenmuster sehr hochwertige Öle.

Kaltpressung

Die Öle der St. Galler Saatzuchtgenossenschaft sind kaltgepresst und naturbelassen. Sie werden ausschliesslich durch mechanisches Pressen der Samen gewonnen. Das gepresste Rohöl wird sedimentiert – die Trübstoffe setzen sich ab – und allenfalls filtriert. Die Öle sind garantiert frei von jeglichen Zusätzen oder Konservierungsmitteln. Während dem ganzen Prozess wird das Öl nie höher als 40°C erhitzt. Durch das schonende Verfahren und die geringe Erwärmung der Ölgewinnung bleiben wichtige Fettsäuren und Vitamine enthalten und das wunderbare, arteigene Aroma der Ölpflanze kann sich entfalten. Durch die Kaltpressung werden die Inhaltsstoffe belassen und stehen dadurch direkt dem Körper zur Verfügung.

Herstellungsschema vom St. Galleröl

Unterschied zu herkömmlichen Ölen

Herkömmliche Pflanzenöle werden warmgepresst. Die Ölfrüchte werden zuerst zerkleinert und erwärmt damit das Öl besser herausfliesst. Nach dem Pressen hat die Saat noch einen Restölgehalt von etwa 7-20%. Mit Hilfe des Lösungsmittels Hexan wird nun das restliche Fett herausgelöst.
Damit das Öl geniessbar wird, muss es noch raffiniert werden. Dabei handelt es sich um einen mehrstufigen Prozess, bei dem zuerst durch Wasserzugabe die Phospholipide entfernt werden. Danach wird das Öl mit Natronlauge oder durch Wasserdampfdestillation entsäuert. Unerwünschte Farbstoffe und Verunreinigungen werden bei der Bleichung entfernt. Zum Schluss werden mit einer Dämpfung bei etwa 240°C unangenehme Geruchs- und Geschmacksstoffe und flüchtige Substanzen entfernt.
Raffiniertes Öl ist nahezu geruchlos und neutral im Geschmack. Bei der Raffination gehen durch die hohen Temperaturen viele Vitamine und andere Inhaltsstoffe verloren, in der Regel ist es dafür länger haltbar.

Gesunde Ernährung durch gesunde Öle

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt etwa 30 % der  Nahrungsenergie durch Fette zu sich zu nehmen. 67% dieser Fette sollten als  ungesättigte Fettsäuren aufgenommen werden.

Ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren werden aufgrund ihrer chemischen Struktur aufgeteilt in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Während alle gesättigten Fettsäuren vom Körper selber aufgebaut werden können, sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren essentiell, sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu diesen essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Obwohl die Omega-Fettsäuren chemisch ähnlich sind, haben sie unterschiedliche Funktionen im Körper. Daher werden sie in Omega-3, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren unterschieden.

Zu den Omega-3 Fettsäuren zählen die α-Linolensäure, die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA). Der Körper ist bis zu einem gewissen Umfang in der Lage die α-Linolensäure in die EPA und die DHA umzuwandeln.

Die wichtigsten Omega-6 Fettsäuren sind die Linolsäure und die Arachidonsäure. Der Körper kann die Linolsäure in die Arachidonsäure umwandeln. Diese Fettsäuren steuern indirekt den Blutdruck und Entzündungsreaktionen.
Ein erhöhter Konsum von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren senkt nachweislich das Risiko im Alter an Arteriosklerose und konoraren Herzkrankheiten zu leiden.

Zu den Omega-9 Fettsäuren gehört die Ölsäure. Die Omega-9 Fettsäuren sind einfach ungesättigt und nicht essentiell. Ein erhöhter Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren in der Nahrung senkt den schädlichen LDL-Cholesterin-Spiegel.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren müssen nicht unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden, der Körper kann sie auch selber aufbauen. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren vergrössert das Risiko an Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zu erkranken. Der Anteil gesättigte Fettsäuren an der täglich konsumierten Energiemenge sollte deshalb 10% nicht übersteigen. Je gesättigter die Fettsäure, desto härter ist das Fett, daher sind Fette mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren meist flüssig.